Wir kamen nun aus einem der ärmsten Länder Südamerikas und waren im wirtschaftlichen Spitzenreiter Chile angekommen. Aber nicht nur das war anders: In dem Bus welcher uns von der bolivianischen Seite der Anden nach Chile bringen sollte, war ein Fahrer der etwas tat, was wir so gar nicht mehr gewohnt waren: Er lachte! Und nicht nur das, er machte sogar ein paar Witze! Er musste Chilene sein – und wir behielten Recht. Unsere erste Station in Chile war die kleine Stadt San Pedro in der Atacama Wüste. Hier war es zwar nachts noch sehr frisch, aber tagsüber waren nun wieder Flip Flops und kurze Hosen angesagt – ein Traum. Das Städtchen ist sehr auf Tourismus ausgelegt, süß aber ohne großartige Sehenswürdigkeiten, außer der wundervollen Natur die die Stadt umgibt. Natürlich schauten wir uns auch die Atacama Wüste an, und bei einer nächtlichen Astronomietour mit einem Glas Wein erfuhren wir so manches spannendes Detail über unseren nächtlichen Himmel; auch wenn wir hoffen niemals tatsächlich mit dem Sternbild ‚Kreuz des Südens‘ navigieren zu müssen.












Unser wunderschönes Hotel in San Pedro empfing uns auch gleich mit einem kleinen Geschenk, und trug dazu bei, dass wir uns schon auf den ersten Blick ein bisschen in Chile verliebten.
Aber dafür war auch die Freundlichkeit der Menschen verantwortlich. Die Chilen:inen waren (bis auf ein absolut unverständliches Spanisch – hier versagten meine Basiskenntnisse dann kläglich!) eine angenehme Erholung nach Peru und Bolivien. Die Menschen waren freundlich, lächelten auch mal, und die gesamte Stimmung schien irgendwie besser zu sein. Stand heute hat sich dies auch bis in die Hauptstadt fortgesetzt, wir sind nun gespannt, ob es bis in die entlegeneren Regionen Patagoniens so bleibt.
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